Nach einer mehrwöchigen schweißtreibenden Ausbildung an der Sportschule Oberhaching konnten sich drei Aktive des Ju-Jutsu Rosenheim der Prüfung zum Trainer C – Breitensport im Ju-Jutsu stellen. Lisa Brunner, Lidija Lipp und Josef Schneeberger bestanden die Prüfung mit Bravour. Bevor sie ihre Trainerlizenzen nach einem zweitägigen Prüfungswochenende in Empfang nehmen konnten mussten sie ihr Wissen in Theorie und Ju-Jutsu Praxis beweisen was ihnen eindrucksvoll gelang. Vor diesen Erfolg waren jedoch viele Stunden Trainingslehre gestellt in denen neben anderem Sportpsychologie, medizinische Grundlagen und rechtliche Betrachtungen gepaukt wurden. Neben diesen theoretischen Inhalten wurde den Ju-Jutsuka jede Menge praktischer Fähigkeiten abverlangt und vermittelt. In Zukunft können sie nun ihr Können in den Trainingsbetrieb des Ju-Jutsu Rosenheim einbringen.

Die Prüfung der Kleinsten im Verein war für viele ein aufregendes Ereignis. Nach fast einjähriger Vorbereitungszeit auf den nächsten bzw. ersten Gürtel, freuten sich alle Teilnehmer über die bestandene Prüfung. Die Prüferin Claudia Herzog 2. Dan, zeigte sich sehr zufrieden mit den Leistungen, hatte aber noch einige Anregungen für die Zukunft.

Auch bei der Jugend war Andreas Kaufmann 4. Dan mit den Leistungen sehr zufrieden und alle konnten den neuen Gürtel nach bestandener Prüfung umbinden. Da ist die intensive Vorbereitungszeit fast vergessen,wir gratulieren allen Prüflingen.

Auch dieses Jahr haben wir wieder ein paar unserer Hilfstrainer zur Jugendtrainer Ausbildung, dem sogennanten Clubassistenten, geschickt. Dieses Jahr waren es Kilian Crämer, Felizitas Jakob, Lea Rudolf und Nele Neumann. Im folgenden ein Bericht eines Teilnehmenden:

Club-Assistentenausbildung 2017

in Würzburg

08.06 – 11.06

Der Donnerstag begann damit, dass wir uns, mit Koffern und Rucksäcken, um 08:00 Uhr am Rosenheimer Bahnhof trafen. Dort musste unser Zug noch auf einen anderen Anschlusszug warten, so dass wir, um unseren ICE zu erwischen, mit einem Railjet nach München fahren konnten. Dort ging dann alles reibungslos und wir fuhren mit dem ICE bis nach Würzburg. Nach einem interessanten Spaziergang erreichten wir die Jugendherberge, bei der auch schon einige der anderen Ju-Jutsukas angekommen waren. Nachdem sich unserer Referenten, Mathias Riedl und Alex Köhler, kurz vorgestellt hatten, wurden die Zimmer aufgeteilt, wir konnten unser Gepäck ablegen und die Betten beziehen. Anschließend trafen wir uns in einem Klassenzimmer in der angrenzenden Schule, wo wir gleich mit den ersten Theoriestunden zum Thema Trainingslehre und Ernährung begannen. Außerdem bekamen wir auch unsere Aufgabe für die praktische Lehrübung. Nach dem Abendessen, ging es dann weiter mit einigen kleinen Praxisübungen. Danach gingen viele von uns nach einem anstrengenden Tag zu Bett. Einige besuchten jedoch noch ein Caféhaus an der alten Mainbrücke. Nach dem Frühstück, um 07:00 Uhr, begann der Tag mit Praxisübungen zum Thema Wettkampf mit Kindern und Jugendlichen, die bis zum Mittagessen dauerten. Der Rest des Tages war gefüllt mit Theoriestunden über Organisation von Veranstaltungen, Rechtliche Grundlagen, Aufsichtspflicht und die Psychosoziale Entwicklung von Kindern. Später hatten alle noch die Möglichkeit, sich auf ihre praktische Lehrübung vorzubereiten und ein Protokoll zu schreiben. Am Abend ergab sich wieder die Möglichkeit an die alte Mainbrücke zu gehen. Im Angesicht der am nächsten Tag folgenden Prüfungen, entschieden sich allerdings auch viele, lieber zu lernen. Der Samstag begann wieder mit Praxisstunden über Erlebnispädagogik, Technikschulung und Fehlerkorrektur. Nach dem Mittagessen hatten wir noch eine kleine Theoriestunde zum Thema Führungsstile, Methodenkompetenz und Grundlagen des Lernens. Nach einer kurzen Pause schrieben wir dann unsere theoretische Prüfung, zu den, in den letzten Tagen, bearbeiteten Themen. Anschließend ging es gleich weiter in das Dojo zu unseren Lehrübungen. Diese dauerten dann bis zum Abendessen. Danach hatten wir noch eine kurze Theoriestunde zum Thema Struktur der Jugendarbeit und Physiologische Entwicklung von Kindern. Am Abend hatten wir dann wieder die Möglichkeit, diesmal jedoch ohne nahende Prüfungen, das Café an der alten Mainbrücke zu besuchen. An unserem letzten Tag hatten wir noch eine kleine Unterrichtseinheit zum Thema Prävention sexueller Missbrauch und eine Praxisstunde mit Entspannungs- und Gesundheitsübungen. Im Anschluss daran wurden noch die Matten aufgeräumt. Nach dem Mittagessen, bekamen wir dann unsere Urkunden, T-Shirts und machten noch ein Abschiedsfoto. Danach war die Ausbildung offiziell beendet und alle machten sich auf den Heimweg. Nach drei Umstiegen erreichten wir um ca. 20:00 Uhr Rosenheim.